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  • Wie aktuell und lebensnah die Arbeit des StAGN ist, zeigt sich am Beispiel der Anfrage eines Rechtsanwalts. Ein Mandant hat sich bereits 2002 die Marke „Malle“ sowohl durch das Deutsche Patent- und Markenamt, als auch durch das Amt der europäischen Union für geistiges Eigentum offiziell schützen lassen. Nun möchte das Markenamt die Marke mit der Begründung löschen, dass es sich bei der Bezeichnung “Malle” um eine geographische Herkunftsangabe handelt. Der StAGN hat dazu eine Stellungnahme verfasst. 

  • Die Umbenennung geographischer Objekte ist ein sensibles Thema an der Schnittstelle von Politik, Geschichte und Identität. Jüngster Anlass für verstärkte Diskussionen sind die Anordnung von Namensänderungen des US-Präsidenten Donald Trump. Doch geht das überhaupt so einfach? Kann ein US-Präsident geographische Objekte einfach so umbenennen? Und was bedeutet das für deutschsprachige Publikationen? Der StAGN hat sich damit befasst und eine ausführliche Stellungnahme verfasst. 

  • Straßennamen begegnen uns jeden Tag - doch wer entscheidet eigentlich, wie sie heißen und wozu brauchen wir sie überhaupt? 
    In der Regel werden Straßennamen von der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung festgelegt. Oft orientieren sie sich an historischen Ereignissen, bekannten Persönlichkeiten, geographischen Gegebenheiten oder thematischen Konzepten innerhalb eines Viertel. 
    Und ihre wichtigste Funktion ist ganz praktisch: Straßennamen sorgen für Orientierung. 

  • Sie kennen den Schwarzwald - aber kennen Sie auch den Haarstrang? Landschaftsnamen sind oft weniger bekannt als Städte oder Länder, prägen jedoch unsere Wahrnehmung von Regionen ganz entscheidend.

  • Wie geht man mit geographischen Namen in mehrsprachigen Gebieten um? Gerade dort, wo mehrere Sprachen aufeinandertreffen, existieren oft unterschiedliche Bezeichnungen für ein und denselben Ort. Staatsgrenzen stimmen oft nicht mit Sprachgrenzen überein, und viele Nationen besitzen zwar eine eigene Sprache, aber keinen eigenen Staat. Diese Tatsachen führten und führen oft immer wieder zu Konflikten. 

Der Ständige Ausschuss für Geographische Namen (StAGN)

Geographische Namen begegnen uns überall - auf Karten, in Adressen, in den Medien und im Alltag. Doch was genau sind geographische Namen, warum ist ihre einheitliche Verwendung so wichtig und welche Rolle spielt dabei der Ständige Ausschuss für Geographische Namen? 

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Geographische Namen in der Antarktis

Geographische Namen sind in der Antarktis unverzichtbar: Sie ermöglichen Orientierung, Navigation und die eindeutige Identifizierung von Orten. Damit bilden sie die Grundlage für Forschung, Logistik und internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Antarktis-Vertragssystems. Gleichzeitig erzählen sie die Geschichte der Entdeckung des Kontinents. 

Wir prüfen fachliche Vorschläge für deutschsprachige Namen geographischer Objekte in der Antarktis im Auftrag des deutschen Landesausschusses SCAR (Scientific Committee on Antarctic Research).

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Exonyme

Exonyme entstehen, wenn Orte in anderen Sprachen eigene Namen erhalten. Das kann an sprachlichen Unterschieden liegen, aber auch an historischen Kontakten, politischen Veränderungen oder kulturellen Einflüssen. So wurde aus dem heutigen Tallinn früher oft Reval, und Bratislava war lange als Pressburg bekannt. 

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